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Kennt ihr schon die "Einbäume"?

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Einbäume waren für unsere Vorfahren ein wichtiges Transportmittel. An der Promenade in Seewalchen konnten bisher zwei solche Einbäume besichtigt und für Fahrten auf dem Wasser verwendet werden.

Leider hat ein zerstörerischer Pilz und das darauffolgende Hochwasser den Nachbauten so zugesetzt, dass sie nicht mehr einsatzfähig sind. Für die Vermittlungsarbeit des Pfahlbauvereins sind die Einbäume jedoch unverzichtbar. Daher wurde im Herbst 2024 ein Projekt für den Neubau der Urzeitboote gestartet. Die Österreichischen Bundesforste stellte nun zwei alte Tannen, die den Kriterien für einen Einbaum entsprechen, für das Projekt „Pfahlbau am Attersee“ zur Verfügung.

Was braucht ein Baum um ein Einbaum zu werden?

Die Bäume dürfen keinen Drehwuchs haben, brauchen einen gleichmäßigen Querschnitt, sowie einen Durchmesser von 80 – 100 Zentimeter und sollen zehn Meter astfrei sein. Wie bereits vor zehn Jahren wird der renommierte Experimentalarchäologe Dr. Wolfgang Lobisser von der Universität Wien einen Einbaum als Forschungsprojekt mit historischen Werkzeugen herstellen, der zweite Baum wird als Vergleichsobjekt mit modernen Methoden bearbeitet. Der erste, grobe Bearbeitungsschritt war im Frühsommer 2025. Der Rohling – er wird „Prügel“ genannt – musste dann rund ein Jahr lang unter Wasser liegen. Das machte das Holz widerstandsfähig und verhinderte, dass es sich weiter verformt. Dann wurden die „Prügel“ im Attersee versenkt. Nach einem Jahr wurden sie wieder gehoben, fertiggestellt und stehen für die Pfahlbau-Vermittlungssaison zur Verfügung. 

Steinzeit hautnah erleben: Wollt ihr in das Leben der ersten Siedler am Attersee eintauchen oder Wissenswertes über das Leben in der Steinzeit erfahren? Ihr könnt auf den Spuren Ötzis wandeln und mit einem Pfahlbauvermittler die Zeit zurückdrehen.

Alle Infos gibt es hier: 

info@pfahlbau.at

www.pfahlbau.at

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