Lake tours

Unterzutauchen ist eine Möglichkeit, den Attersee zu genießen. Andere wiederum wollen lieber trocken bleiben, sich die Wanderpatscherl anziehen und die Region zu Fuß entdecken. Für alle, die Respekt vor Touren auf den Schafberg, Schoberstein, Hochlecken oder Mahdlgupf haben, an dieser Stelle die gute Nachricht. Es gibt auch viele gemütliche Wanderungen, bei denen man sich keinen Haxen ausreißt. Wie zum Beispiel ein Ausflug zum Egelsee nach Unterach, zum Nixenfall nach Weißenbach, zum Pfarrer Salettl nach Nußdorf oder zum Glücksplatz Birnbaumplatz ins Gerlhamer Moor. Da können auch die Kids mit. Wer mal etwas Neues probieren will, findet hier einige Tipps. 

Für alle mit wenig Puste

Viktor Kaplan? Was hat der nochmal erfunden? Ach ja, die Kaplan-Turbine. In Unterach gibt‘s einen 8,5 km langen Themenweg, der alles über das Leben und Wirken des österreichischen Super-Ingenieurs erzählt. Der Weg führt von der Infostation beim Kaplan-Denkmal im Freizeitgelände Unterach zu seinem ehemaligen Wohnsitz Gut Rochuspoint, wo sich auch seine letzte Ruhestätte befindet. Und die Infotafeln am Weg zum Mondsee und zurück entlang der See-Ache nach Unterach mit vielen technischen, landschaftlichen und geologischen Specials machen uns beim Wandern sogar noch richtig schlau. 

Für die Aufsteiger

Darf‘s a bissal mehr sein? Eh kloar. Wer mit einer Almenwanderung nicht zufrieden ist, macht halt gleich drei und startet am Parkplatz Kienesberg, nahe Weyregg. Von dort geht’s auf der Forststraße zur Födinger Alm. Nach einer einstündigen Wanderung und einer kleinen Verschnaufpause bei der Hubertushütte führt der Weg auf der Verbindungsstraße weiter zur Gupf-, bzw. Schmaussinger Alm, die beide nur ca.10 Minuten voneinander entfernt sind. Von hier stapft ihr dann zurück zum Ausgangspunkt. Starkes Fazit: Fast 12 Kilometer und 393 Höhenmeter sind geschafft. Bravo!

Für Reini Messner & friends

Die 5-Gipfel-Tagestour am Höllengebirge ist echt nichts für Sandalenträger. Aber genau das macht für trainierte Bergsteiger den Kick aus: 1.611 Höhenmeter, 8 Stunden Gehzeit und 17,7 Kilometer. Der Aufstieg beginnt beim Schoberstein, weiter geht‘s über den Mahdlgupf, den Dachsteinblick und die Brennerin bis zum Hochleckenkogel. Wer unterwegs ans Limit kommt, kürzt die Tour bei der Brennerin ab und schenkt sich den Hochleckenkogel. Für den Rückweg zum Ausgangspunkt nach Weißenbach nimmt man sich am besten – und echt verdient – ein Taxi.