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Dos & Dont's für grenzenlosen Wasserspaß

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Im Sommer ist der Attersee einfach der beste Platz für alle, die gern draußen sind. Türkisblaue Wellen, Segelboote am Horizont, Stand-Up-Paddler, die aussehen, als hätten sie ihr Leben im Griff – und mittendrin ihr. Damit eure Tage am See auch wirklich entspannt bleiben, haben wir hier ein paar Dos und Don’ts für euch.

Die eigenen Grenzen kennen

Schwimmt nur so weit raus, wie ihr auch ohne Schnappatmung wieder zurückkommt. Der Rückweg zieht sich erstaunlich in die Länge, wenn 

der Wind plötzlich dreht. 

 

Kein Alkohol auf dem Wasser

Alkohol und Wassersport vertragen sich gar nicht. Zur eigenen Sicherheit solltet ihr beim Schwimmen, Segeln & Co auf Alkohol verzichten. 

Er beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit und Selbsteinschätzung. Und außerdem: Der Attersee ist doch in Wahrheit berauschend genug, oder?

Die Ausrüstung vorab auf Mängel prüfen

Ein plattes SUP-Board oder ein rissiges Kajak mitten auf dem See sind keine guten Begleiter. Prüft alles auf Mängel, bevor ihr in See stecht. Besser an Land kurz pumpen, als später zusehen, wie das Equipment Titanic spielt.

 

Wetterwarnungen nicht ignorieren

Das Wetter am Attersee kann schnell umschlagen. Wenn dunkle Wolken aufziehen und am Seeufer Warnleuchten anfangen zu blinken,

ist das keine geniale Lichtinstallation, sondern das klare Signal: Raus aus dem Wasser. Sofort.

 

Ich bin dann mal weg

Verschwindet nicht einfach wortlos in den Fluten. Sagt den Leuten, mit denen ihr unterwegs seid, Bescheid, wann ihr ungefähr wieder festen Boden unter den Füßen haben wollt. Noch besser: Nehmt jemanden mit. Zusammen paddelt, schwimmt und rettet es sich im Zweifelsfall deutlich entspannter.

 

Auf die Knie gehen 

Ein ziemlicher Wellengang, fieser Gegenwind und ihr kommt mit dem SUP-Board einfach nicht vom Fleck? Dann geht auf die Knie. Das sieht zwar weniger nach lässigem Profi aus, senkt aber den Schwerpunkt und bietet dem Wind weniger Angriffsfläche.

 

Kein Kopfsprung ins Wasser an unbekannten Stellen

Ein Kopfsprung ins Ungewisse kann zum Fall für die Notaufnahme werden. Springt niemals dort rein, wo ihr die Wassertiefe nicht kennt oder nichts seht. Alte Baumstümpfe und große Steine unter Wasser geben mit ziemlicher Sicherheit nicht nach. Euer Kopf leider schon.

 

Badespielzeug nicht als Boot nutzen

Das riesige, aufblasbare Einhorn sieht super aus – im seichten Wasser. Für Expeditionen weit draußen auf dem See taugt das Badespielzeug nicht. Warum? Weil diese Dinger so windanfällig wie ein aufgespannter Regenschirm sind und sich nur schwer steuern lassen.

 

Safety first

Tragt eine gut sitzende Schwimmweste, wenn ihr weit hinauspaddelt oder segelt. Beim Stand-Up-Paddling solltet ihr immer eine Leash – also eine Sicherungsleine – am Fußgelenk tragen, damit das Board bei einem Sturz nicht abtreibt. Wenn ihr gerne alleine weit hinausschwimmt, empfehlen wir, eine Schwimmboje dabeizuhaben. Ihr könnt euch auf ihr ausruhen, wenn ihr kurz eine Pause braucht und Boote können euch auch weniger leicht übersehen. 

 

Tiere bitte nicht füttern

Egal wie hungrig und niedlich die Enten und Schwäne am Attersee auch aussehen – füttert sie bitte nicht. Brot und andere Snacks schaden den 

Tieren und der Wasserqualität des Sees. Seid froh, so bleibt mehr für euch.

 

Kurz aufwärmen, bevor ihr loslegt

Ein paar Dehnungsübungen vor dem Schwimmen sehen doof aus? Vielleicht, sie sind aber ein gutes Mittel, um euch auf die Zeit im Wasser vorzubereiten. Und: Sie können sogar das Risiko für Muskelkrämpfe reduzieren.

 

Keine Panik beim Wadenkrampf im Wasser

Und wenn ihr doch einen Krampf bekommt? Dann heißt es ruhig leiben. Panik verschlimmert die Situation nämlich meist nur noch. Dreht euch auf den Rücken und lasst euch auf dem Wasser treiben. Atmet durch und zieht die Zehen langsam Richtung Schienbein. Das entspannt die Muskulatur.

 

Warnsignale des Körpers nicht ignorieren

Blaue Lippen und klappernde Zähne sind kein Zeichen von Härte, sondern von Unterkühlung. Wenn der Körper diese Warnsignale sendet, verlasst 

das Wasser. 

 

Nicht barfuß über den nassen Steg rennen

Wenn viele Menschen gleichzeitig baden gehen, sind die Holzstege am See in der Regel immer nass. Jetzt den Turbo einzuschalten und über 

den Steg ins Wasser zu rennen, könnte eine rutschige und mitunter gefährliche Angelegenheit werden. Lieber einen Gang runterschalten, 

so landet ihr wirklich im Attersee und nicht in der Notfall-Ambulanz.

 

Equipment raus aus der Sonne

Auch wenn ihr die Sonne über alles liebt, euer SUP-Board und das Schlauchboot können ihr weniger abgewinnen. Die Luft in Board & Co dehnt sich bei Hitze aus und das kann dazu führen, dass die Nähte platzen. Legt euer Material in den Schatten oder lass etwas Luft ab, wenn ihr eine längere Pause machst.

 

Notsignal kennen

Das internationale Zeichen für einen Notfall auf dem Wasser ist das langsame, ständige Heben und Senken beider seitlich ausgestreckten Arme  – wie ein Vogel, der mit den Flügeln schlägt. Macht das bitte nur, wenn ihr wirklich in Gefahr seid – und nicht, um euren Freunden am Ufer zuzuwinken, weil ihr ihnen unbedingt zeigen wollt, was für ein toller Hecht ihr im Wasser seid.

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