Alles im grünen Bereich

Zeig mir deinen Garten und ich sage dir, wer du bist: Wenn Karl Ploberger auf seinen zahlreichen Gartenreisen rund um den Globus unterwegs ist und Gärten in den unterschiedlichsten Regionen besucht, wird für ihn immer wieder eines deutlich: Den einen schönsten Garten gibt es nicht. Wie bei vielen anderen Dingen prägt die Persönlichkeit des Menschen seine grüne Oase und macht sie zu einem ganz individuellen Rückzugsort. Ob Designergarten, Naschgarten oder mediterranes Ambiente vor dem Haus – auch im Gustav-Team sind die Vorlieben vielfältig. Doch was braucht es eigentlich für unsere ganz persönliche Outdoor-Oase? Und wie bleibt unser Traumgarten
im Sommer in Bestform? Wir haben beim „Biogärtner der Nation“ nachgefragt.
Unsere Redakteurin Ines liebt romantische Blumengärten.
Wie könnte so ein Garten aussehen?
Hier gehört die perfekte Blumenwiese ins Zentrum. Wenn Ines zu wenig Platz hat, ist ein Staudenbeet mit Blüten die Lösung.
Welche Blumen und Pflanzen passen?
Alle Wiesenblumen: Margariten, Glockenblumen, Witwenblumen, aber auch Rosen.
Was ist im Sommer zu beachten?
Richtig angelegt ist so ein Garten etwas „für intelligente Faule“, denn genau im Hochsommer braucht er kaum Pflege.
Unser Grafiker Hannes bevorzugt den Designergarten mit klaren Linien.
Wie könnte so ein Garten aussehen?
Formal geschnittene Hecken geben die Struktur – idealerweise in Symmetrie platziert mit einigen Gehölzen, die als Hingucker mit ihrem Laub oder Nadelkleid die Blicke auf sich ziehen.
Welche Blumen und Pflanzen passen?
Wenige Pflanzen und von denen dafür mehr. Die Eibe gilt als Superstar in vielen neuen Sorten, die besonders kompakt wachsen und gut zu schneiden sind. Nicht zu vergessen sind die Rasenflächen, die eine große Rolle spielen. Aber auch (echte) Kiesbeete mit trockenheitsliebenden Stauden, wie Yucca-Palmen, mit mediterranen Kräutern, wie Rosmarin, Salbei oder Thymian sowie die blühenden Trockenkünstler, wie Lavendel, Steppensalbei, Präriekerze und Kugeldistel, sind ideal.
Was ist im Sommer zu beachten?
In der Sommerzeit wird Hannes bei diesem Garten mit wenig Pflege auskommen. Aller-dings darf er die Schneidearbeiten im Herbst und Winter nicht außer Acht lassen.
Ferdl vom Gustav-Distributorenteam mag Natur- oder Wildgärten.
Wie könnte so ein Garten aussehen?
Für viele ist das derzeit der absolute Trend, denn er schafft mit wenig Mühe eine Oase für Mensch, Pflanze und Tier. Was es dafür braucht: bunte Wildsträucher, Kräuterrasen und üppige Gemüse-, Kräuter- und Beerengärten für die kulinarische Komponente.
Welche Blumen und Pflanzen passen?
Die Auswahl ist schier unendlich und reicht von frühblühenden Gehölzen wie Weiden (Palmkätzchen) über die Kornelkirsche bis hin zu Linden (in größeren Gärten). Auch Traubenkirschen oder Schlehen gehören zu den genügsamen Kandidaten. In den Wiesenflächen findet man von Veilchen
über Schlüsselblumen bis zu Inseln aus Margariten alles, was Bienen mögen.
Was ist im Sommer zu beachten?
Auch hier gibt’s für Ferdl wenig Pflege, geschnitten wird im Spätwinter.
Unsere Buchhalterin Elli steht auf mediterrane Gärten.
Wie könnte so ein Garten aussehen?
Will Elli tatsächlich südliche Stimmung, so wird es ohne Kübelpflanzen nicht gehen. Wählt sie dafür große Tontöpfe, die formal aufgestellt die Struktur bilden, hat sie schon ein wenig Toskana-Feeling. Dazu winterfeste weidenblättrige Birnen, die wie Olivenbäume aussehen oder schlank geschnittene, säulenförmige Koniferen, als Zypressen-Ersatz.
Welche Blumen und Pflanzen passen?
Alle Zitruspflanzen und Palmen, aber auch mediterrane Kräuter dürfen nicht fehlen.
Was ist im Sommer zu beachten?
Elli muss die Pflanzen in den Töpfen ausreichend gießen und düngen. Und – ein Blick zum Spätherbst: Viele Pflanzen müssen dann ins hoffentlich perfekte Überwinterungsquartier gestellt werden.
Unsere Chefin Ursula mag Blumen, Kräuter und Gemüse im Garten.
Wie könnte so ein Garten aussehen?
Der gute alte und bei uns so typische Bauerngarten kann hier das Vorbild sein. Holzlattenzaun, bunte Staudenbeete und dann die in vier Teilen platzierten Gemüsebeete – rund um einen Brunnen in der Mitte.
Welche Blumen und Pflanzen passen?
Beim Gemüse und den Kräutern natürlich die gesamte Palette, dazu die typischen Bauerngarten-Blüher, wie Pfingstrosen, Lupinen, Rosen oder Astern für den Spätsommer.
Was ist im Sommer zu beachten?
Ernten, genießen und gießen gehören in solchen Gärten im Sommer zur Hauptbeschäftigung. Da und dort Unkrautzupfen und natürlich sollte Ursula
immer wieder nachsäen und setzen, damit es genug Nachschub an Gemüse gibt.
Einen bunten Sommer
wünscht
Karl Ploberger
