Achtung, Arschbombe

Ungestörter Wasserspaß. Tun, was immer wir wollen. Und der Rest der Welt? Der kann uns einfach mal gernhaben. Wenn ihr Lotto-Millionär seid und es euch gerade in der Hängematte auf eurer eigenen einsamen Insel bequem gemacht habt, müssen wir neidvoll anerkennen: Bravo, ihr habt den Jackpot geknackt! Wir gehen jetzt aber einfach mal davon aus, dass ihr nicht reicher als reich seid und daher zum Entspannen in eines der öffentlichen Attersee-Bäder kommt. Da heißt es dann doch ein bisschen Rücksicht auf die vielen anderen Sonnenanbeter nehmen. Wir sagen euch, wie das fröhliche Miteinander im Strandbad ohne große Krise funktioniert. 

Matchball für genügend Abstand

An manchen Tagen muss man im Strandbad höllisch aufpassen, nicht von einem Frisbee oder anderen bekannten Flugobjekten erschlagen
zu werden. Wer nichts lieber tut, als im Bad Spielchen zu spielen, sollte 
an den Abstand zu anderen denken. Ihr findet es sicher auch nicht so toll, wenn ihr gerade mit offenem Mund im Liegestuhl vor euch hindöst und plötzlich ein Federball aus dem Nirgendwo einen Volltreffer in eurem süßen Schnäbelchen landet.

 

Die Badetuch-Nummer

Auf dem schönsten Strandstück im Freibad haben es sich seit Stunden zehn herrenlose XXL-Badetücher gemütlich gemacht. Da hat wohl
jemand in Sachen Reservierung etwas falsch verstanden. Hier also nochmal zum Mitschreiben: Ja, wir reservieren einen Tisch im Restaurant. Und nein, wir reservieren nicht in aller Herrgottsfrühe ein 30 Quadratmeter großes Stück auf der öffentlichen Liegewiese mithilfe unserer gesamten Strandtuch-Sammlung und tauchen dann am späten Nachmittag für ein kurzes Sunshine-Intermezzo auf.

 

Und jetzt (k)eine Arschbombe

Es gibt Menschen, die etwas länger brauchen, bis sie es in den Attersee geschafft haben, um ein paar Tempi zu machen. Wer plant, genau dann seine Arschbomben-Künste zu perfektionieren, wenn andere den vorsichtigen Versuch starten, ins Wasser zu gelangen, ist – simple as that – eine richtige Arschgeige. Bitte bleiben lassen!


Trallala, I am from Austria

Eure Spotify-Summer-Playlist ist bereit
zum Abspielen? Cool. Jetzt aber kommt das Aber. Wir finden zwar auch, dass Musik absolut systemrelevant ist, doch selbst in Zeiten größten Zusammenhalts wollen wir während des Sonnenbadens ein patriotisches „I am from Austria“ und andere Solidaritäts-Gassenhauer nicht ungefragt hören. Wir wünschen uns doch einfach nur unsere Ruhe. Daher unser Musik-Tipp: Ohrstöpsel verwenden und eure Lieblingssongs im Stillen genießen. Es ist übrigens auch wirklich niemand böse, wenn ihr eure Gitarre zu Hause lässt.