Oops, I did it again ...

... schon wieder nicht richtig eingecremt. Damit euch peinliche Sunshine-Eskapaden – wie etwa ein Tattoo in Form eines Fotoapparats auf eurem Body – am Attersee erspart bleiben, hier einige Tipps, wie der Einsatz einer Sonnencreme wirklich funktioniert. So klappt‘s dann auch – wie geschmiert sozusagen – mit dem perfekten, von der Sonne geküssten Teint. 

„Eine Sonnencreme während des Attersee-Urlaubs? Heast, des brauch i net.“ Jaja, das haben schon viele gemeint und waren dann b(l)ass erstaunt, wie krass die Sonne auch hierzulande ihre Spuren auf unserer Haut hinterlassen kann. Wir sind zwar noch nicht in Ägypten und müssen nicht schon beim 2-minütigen Gang zum All-Inclusive-Breakfast-Buffet eine Creme mit Lichtschutzfaktor 50 auftragen, unterschätzen sollte man die Kraft der Sonne aber auch während der oberösterreichischen Sommerfrische nicht.

 

Wie lange Herr und Frau Attersee-Urlauber in der Sonne brutzeln können, hängt natürlich vom jeweiligen Hauttyp ab. Folgendes ist zu beachten: Bei Sonnenanbetern mit extrem heller,Haut wirkt eine Creme mit Lichtschutzfaktor 30 nur bis zu 15 Minuten. Dunkle Typen hingegen können mit einer LSF 30-Creme durchaus schon mal bis zu zwei Stunden in ihrer Liege ausharren und den faulen Willi raushängen lassen.

Läuft wie geschmiert

Ihr braucht Unterstützung, wann „Schichtwechsel“ und Zeit fürs erneute Eincremen ist? Einfach mal den App-Store auf eurem Smartphone durchforsten. Hier gibt es viele, zum Teil sogar kostenlose Apps, die euch sagen, welcher Hauttyp ihr seid, wie lange ihr ohne Schutz in der Sonne bleiben könnt, welchen LSF ihr braucht und die euch sogar daran erinnern, wann es wieder Zeit ist, Creme, Öl oder Spray aus der Tasche zu holen. 


Give me more?
Wer kennt sie nicht, die Angsthaserl, die sich eine zentimeterdicke Schicht Creme auf die Haut auftragen, was mehr an eine Fullbody-Beauty-Mask erinnert, als an einen Sonnenschutz. Natürlich ist es besser, etwas zu viel Creme zu verwenden, als zu wenig. Grundsätzlich gilt aber: pro Arm und Bein ein Esslöffel auf der Vorderseite und ein Esslöffel auf der Rückseite. Ein Esslöffel für Dekolleté und Hals, ein halber fürs Gesicht und zwei für Rücken und Bauch. 

 

Ein fremder Rücken ...

... kann in diesem Sommer echt nicht entzücken. Liebe Beachboys, ihr müsst euch heuer eine andere Anmach-Masche einfallen lassen. Euer selbstloses Angebot, fremden Beachgirls beim Eincremen des Rückens zu helfen, ist jetzt ein No-Go. Und an all die hilflosen Single-Sonnenanbeterinnen hier ein abschließender Tipp: Probiert es mal mit einem Aerosol-Spray für die schwer erreichbare Rückenpartie. 

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