ECHT HAARIG

„Im nächsten Leben will ich unbedingt auch ein Mann sein – so einer wie du“, meinte unsere Praktikantin Franzi vor ein paar Tagen genervt zu unserem Grafiker Hannes, als es wieder einmal um das Thema Haare ging. 

Um die Sache aufzuklären: Franzis langes, wallendes Haar ist tatsächlich und ohne Übertreibung immer und überall. Soll heißen: nicht nur auf ihrem Kopf, sondern auch in ihrem Gesicht. Und irgendwie haben wir den Eindruck, dass mittlerweile auch das gesamte Gustav-Headquarter dank Franzis Präsenz unter dem Motto „echt haarig“ steht. Hannes hingegen trägt den Humpty-Dumpty-Look – sprich eine Glatze. Darauf ist unsere Franzi, nebenberuflich übrigens auch Attersee-Hardcore-Beachgirl, gerade in den Sommermonaten extra neidisch. Damit die Situation in den nächsten Wochen – mit sowieso verschärften Bedingungen für alle Langhaarträgerinnen – nicht eskaliert, haben wir hier einige Pflegetipps zusammengetragen. In erster Linie natürlich für Franzi. Aber selbstredend auch für alle Gustav-Leserinnen, die sich ebenfalls einenSommer ohne Bad-Hair-Day wünschen. 

Wet look

Chlor und Haare vertragen sich nicht so gut. Wer im Sommer also viel in chlorhaltigen Pools verbringt, sollte die Haare vorab in Leitungswasser tränken. Mit diesem Trick nehmen sie weniger Chlor auf. 

 

Links, rechts, links

Was wir schon als Kinder gelernt haben, wenn wir über die Straße gehen wollten, können wir jetzt im Sommer auf unsere Haarpracht übertragen. Soll heißen: den Scheitel öfter mal wechseln und die Haare einmal links, dann wieder rechts kämmen. Das verhindert
Sonnenbrand auf der Kopfhaut. 

 

Nur mit Gummi

Die Metallschließen von Haargummis können sich durch die Sonne stark erhitzen und das Haar dadurch mitunter richtig schädigen. Sind sowieso irgendwie voll ätzend, diese Metalldinger, oder? Besser also zu Gummi-Pur-Versionen greifen. 

 

Blondes have not more fun

Wer sein Haar im Sommer blondiert und dann einen Urlaub unter dem Motto „Sunshine & Chlor – give me more“ macht, muss damit rechnen, dass er danach als kleiner Struwwelpeter zurückkommt. UV-Strahlung und chlorhaltiges Poolwasser können dem Haar richtig schaden – es austrocknen oder sogar verfärben. Besser die „Blondes have more fun“-Phase auf die Zeit nach dem Urlaub verschieben. 

 

Lockerlassen

Die Haare sollten, wenn sie nass sind, nicht zu streng zusammengebunden werden. Dadurch können sie nämlich schneller brechen. Lieber einfach locker zusammenbinden. 

 

(Den richtigen) Hut tragen

Wenn ihr zusätzlich zum Sonnenhut greift, kann euren Haaren nichts passieren – solange ihr zumindest das richtige Modell wählt. Wichtig zu beachten: je größer die Hutkrempe, desto sicherer ist der Schutz vor UV-Strahlen. Übrigens nicht nur auf dem Kopf, sondern auch im Hals und im Nackenbereich. Ideal ist ein Strohhut. Hier gilt: Je feiner dieser geflochten ist, desto höher ist der Sonnenschutzfaktor.  

Wer noch mehr Tipps oder rasche Hilfe nach einem sommerlichen Haarunfall braucht, ist bei den hiesigen Hairstylisten gut aufgehoben.